Unsere CDU

Kritik an der Entscheidung bezüglich der Verkehrsinsel

Ein Leserbrief in der NordWestZeitung

Wir sind überrascht über den Leserbrief und seinen Zeitpunkt, da das Thema von Anfang an transparent kommuniziert wurde. Allerdings wurden jegliche Gesprächsangebote nicht wahrgenommen. Wir hätten uns gerne der Diskussion gestellt.

Die Entscheidung zur Entfernung der Beete wurde in den Ausschüssen kontrovers diskutiert, am Ende wurde mit sieben Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen dem Verwaltungsausschuss die Auspflasterung der Mittelbeete am Ohrbült, der dazugehörigen Straßenseitenbeete und der Straßenseitenbeete vor dem Bürgerbüro und der LzO zur Straßensperrung Zeteler Markt empfohlen.

 

Die Beete bieten keine Verkehrssicherheit und fördern nicht das langsame Fahren.  Es scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein.

 

In der Vergangenheit wurden die Beete kurz vor dem Zeteler Markt immer entfernt, und die Neuanpflanzung erfolgte immer im Frühjahr. Daher war die Freude über das Wachstum immer nur von kurzer Dauer, und der vermeintliche Sicherheitsaspekt war nicht gegeben.

 

Zum Vorschlag einer Buchenhecke: Diese müsste für den Zeteler Markt immer wieder komplett entfernt, geschnitten und bewässert werden, und das alles im laufenden Verkehr. Eine Weiterentwicklung ist nicht erkennbar.

 

Im Gegensatz dazu würde ein Poller bei einem Zusammenstoß das Auto beschädigen, weshalb der Poller sicherer als ein Beet erscheint. Die "Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen" und die "Technischen Regeln für Arbeitsstätten (Arbeitsstättenregeln)" wurden kürzlich aktualisiert und sind verbindlich. Ich erspare mir weitere Ausführungen dazu.

 

Die Entfernung der Beete wird nicht zu einer unsichereren Situation führen oder jemanden gefährdeter fühlen lassen. Gleichzeitig können wir die eingesparte Arbeitszeit am Ohrbült nutzen, um an anderen Stellen, wo es möglich ist, entsprechende und ansprechende Gewächse zu pflanzen und zu pflegen.

 

Wenn es um die Wahl zwischen der Sicherheit von Menschen und einigen Quadratmetern pflegebedürftiger Natur geht, würden wir uns immer wieder für die Sicherheit unserer Bauhofmitarbeitenden und Bürgerinnen und Bürger entscheiden.