CDU-Gemeindeverband Zetel-Neuenburg

Erneuerung der Laufbahn am Eschstadion

Die Gemeinde erhält 188.100 € als Förderung

Reiseverbote, Ausgangsbeschränkungen, Homeoffice – die Corona-Pandemie hat unseren Alltag verändert. Und auch unser Sportverhalten. Laufen beispielsweise war 2020 so in wie schon lange nicht mehr.
 
 „Es sind auffällig viele Laufanfänger unterwegs, Corona hat für einen Boom gesorgt“, sagt Urs Weber, Redakteur der Laufzeitschrift „Runner’s World“.
 
Die Bahn am Eschstadion Zetel ist in den vergangenen Jahren in die Selbigen gekommen.
Der Kreissportbund hat Mitte 2018 die Laufbahn als dringend sanierungsbedürftig eingestuft. Die Laufbahnbegrenzung ist mangelhaft, Rasen wächst in die Laufbahn und Laufbahnmaterial müsste aufgefüllt bzw. erneuert werden.
Die Gemeinde Zetel hat die Zusage für eine Förderung von 188.100 € bekommen.
Fraktionsvorsitzender Jörg Mondorf begrüßt diese Entscheidung:
„Im Sommer ist die Aschebahn staubtrocken, im Winter und Herbst konnte das Regenwasser nicht ablaufen. Alles in allem war es dringend notwendig, eine Erneuerung voranzutreiben.
Eine Sanierung der Aschebahn würde das Problem nur verschieben, sodass mein Bestreben ist, die teurere, aber hochwertige Tartanbahn mithilfe der Fördergelder möglich zu machen.
Ole Peuckert schließt sich der positiven Meinung an:
"Die Athleten und Athletinnen haben es verdient, eine professionelle Laufbahn zu bekommen. Jeder Sporttreibende weiß, dass außer Tennis ein Sport auf Asche kein Vergnügen ist.
Eine Aschebahn war in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß und ein Flicken statt einer Grunderneuerung wäre ein Sparen am falschen Ende. Die Tartanbahn wäre für die gesamte Gemeinde ein Gewinn."
Ob die Aschebahn saniert wird oder in den Neubau einer Tartanbahn investiert wird; darüber entscheiden die Haushaltsberatungen.
Über das Ergebnis werden wir euch informieren.